Pressemitteilung

Blühender Irrgarten Ammerland
einzigartige Attraktion für Jung und Alt in diesem Sommer
 in Bad Zwischenahn-Kayhausen 

 

Viele Landwirte/Innen legen Blühflächen an und sind in Projekten zum Natur- und Insektenschutz aktiv. So auch Peter Beeken aus Ocholt, er stellt beispielsweise die Flächen für eine Untersuchung unterschiedlicher ein- und mehrjähriger Blühmischungen auf die Eignung für Wildbestäuber zur Verfügung, die gemeinsam mit dem Ammerländer Landvolkverband und der Universität Lüneburg im dritten Jahr durchgeführt wird. Auch setzt er die neue Hanf-Mix-Wildpflanzenmischung für Biogasanlagenbetreiber ein, ein weiteres Projekt des Ammerländer Landvolkverbandes, um mehr Lebensräume für Insekten zu schaffen. 

 

Nun hat er die Idee, in diesem Sommer in der Gemeinde Bad Zwischenahn in Kayhausen auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Löptin ein 10 ha großes Maislabyrinth zu schaffen und hat kurzerhand einige Landwirte und engagierte Akteure angesprochen. Mit dabei sind der landwirtschaftliche Club Ocholt, der Ammerländer Landvolkverband, der Gewerbe- und Handelsverein Bad Zwischenahn, der Touristik-Service-Bad Zwischenahn, die Imkerschaft und natürlich die Nachbarn, die neben dem Gelände in Kayhausen wohnen und ebenfalls gleich Feuer und Flamme waren. Diese gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie besondere Attraktion soll nicht nur Spiel, Spaß und Spannung für Einheimische und Touristen bieten, sie soll auch genutzt werden, um die Öffentlichkeit über moderne Landwirtschaft zu informieren. Denn da sind sich die Akteure einig, Landwirtschaft hat noch nie so in der Kritik gestanden wie heute, und dagegen wollen sie gemeinsam etwas tun. Daher wird auf einigen Flächen um das Labyrinth gezeigt, was Landwirte neben Mais an Blühflächen für mehr Biodiversität anlegen. Zu sehen ist die „Durchwachsene Silphie“, ein Sonnenblumenfeld, eine Fläche mit der einjährigen Ammerländer Landvolkmischung mit einheimischen Wildpflanzen und die Veitshöchheimer Hanf-Mix-Mischung für die Biogasproduktion. Der Ammerländer Landvolkverband gestaltet zudem einen Lehrpfad über Landwirtschaft mit 8 Tafeln im Labyrinth. Auf jeder Tafel wird ein Thema aus der Landwirtschaft erklärt und mit ein paar Zahlen veranschaulicht. Zusätzlich wird eine Frage gestellt, so dass die Besucher nicht nur den richtigen Weg suchen, sondern auch noch ein Quiz über Landwirtschaft machen können. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der LzO.  

 

Am 01. Mai soll die Aussaat, das sogenannte „Mais legen“ durch das Lohnunternehmen Dirk von Aschwege aus Torsholt erfolgen. Mit modernem Verfahren können die Wege im Labyrinth bei der Aussaat bereits ausgespart und somit Saatgut eingespart werden. Die Blühflächen um das Labyrinth herum werden etwas später eingesät, wenn sich der Boden etwas erwärmt hat. Eine große Eröffnungsveranstaltung ist am 23.07. geplant und das Labyrinth zunächst an zwei Wochenenden 23.-25.07. und 30.-01.08.2021 für alle geöffnet. Bratwurst, Getränke und viele Leckereien laden zum Verweilen ein. Alle beteiligten Akteure freuen sich auf viele Besucher. Gerade im Jahr 2021, in dem pandemiebedingt noch viele kulturelle und sportliche Veranstaltungen ausfallen, stellt das Maislabyrinth gerade in dieser Größe eine besondere Attraktion auch für Familien dar. Für Kinder gibt es ein zusätzlich ein kleines Labyrinth und weitere Spielmöglichkeiten. Ein Hygienekonzept, ausreichend Parkplätze, Toiletten, viel Spaß und Information und eine Verköstigung der Besucher garantieren ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

 

 

Unser Trecker zum Aussähen
Befestigte Werge rund um das Maislabyrinth
Das 10 ha Gelände vom Maislabyrinth